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Management

Liquiditätsplanung als Führungsinstrument

Das Team der Pflegestrategen gewährt Ihnen Einblicke aus der Beratungspraxis für die Praxis der Intensivpflegedienste. Die Pflegestrategen GmbH ist eine spezialisierte Unternehmensberatung für ambulante Pflegedienste und außerklinische Intensivpflege.

Es folgen in den nächsten Wochen immer donnerstags sechs Beiträge. Lesen Sie Impulse zum Umgang mit Zahlen, Erfolgsfaktoren, Liquidität, Kostenträger und Unternehmertun.

Fachbeitrage für Leben mit Intensivpflege von Die Pflegestrategen GmbH

Teil 3:

 Liquidität in der Intensivpflege: Das unterschätzte Risiko

Viele Intensivpflegedienste erwirtschaften auf dem Papier solide Ergebnisse – und geraten dennoch in finanzielle Engpässe. Der Grund liegt fast immer in der Liquidität. Sie ist eines der größten, gleichzeitig aber am meisten unterschätzten Risiken der Intensivpflege.

Warum Intensivpflege besonders liquiditätsanfällig ist

Die Intensivpflege ist geprägt von hohen Fixkosten und einer starken Vorfinanzierung. Personalkosten fallen unabhängig davon an, wann Zahlungen der Kostenträger tatsächlich eingehen.
Typische Belastungsfaktoren:

  • Vorfinanzierung von Löhnen und Gehältern
  • zeitverzögerte Abrechnung
  • hohe Personaldichte pro Klient
  • kaum kurzfristige Kostenanpassungsmöglichkeiten

Schon kleine Verzögerungen können große Auswirkungen haben.

„Profitabel, aber zahlungsunfähig“

Ein häufiger Trugschluss besteht darin, Rentabilität mit Zahlungsfähigkeit gleichzusetzen. Während Gewinne bilanziell entstehen, entscheidet Liquidität über die tatsächliche Handlungsfähigkeit im Alltag.
Ohne vorausschauende Planung fehlt:

  • ein Puffer für Ausfälle
  • Spielraum bei unerwarteten Ereignissen
  • Sicherheit für Mitarbeitende und Klienten

Liquiditätsplanung als Führungsinstrument

Liquiditätssteuerung ist kein reines Controlling-Thema, sondern eine Führungsaufgabe. Wer seine Zahlungsströme kennt, kann rechtzeitig reagieren und Risiken minimieren. Liquidität entscheidet nicht über den Erfolg – sondern über das Überleben. Gerade in der Intensivpflege ist sie der Schlüssel zu Stabilität und Sicherheit.

Sie möchten mehr darüber erfahren? 

 https://www.diepflegestrategen.de/logo pflegestrategen

 

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Sind Zahlen wichtig?

Das Team der Pflegestrategen gewährt Ihnen Einblicke aus der Beratungspraxis für die Praxis der Intensivpflegedienste. Die Pflegestrategen GmbH ist eine spezialisierte Unternehmensberatung für ambulante Pflegedienste und außerklinische Intensivpflege.

Es folgen in den nächsten Wochen immer donnerstags sechs Beiträge. Lesen Sie Impulse zum Umgang mit Zahlen, Erfolgsfaktoren, Liquidität, Kostenträger und Unternehmertun.

Fachbeitrage für Leben mit Intensivpflege von Die Pflegestrategen GmbH

Teil 2:

Warum viele Intensivpflegedienste nicht an der Pflege scheitern – sondern an den Zahlen

In der Intensivpflege wird täglich hochprofessionelle Arbeit geleistet. Pflegefachkräfte tragen enorme Verantwortung, Dienste organisieren komplexe Versorgungsstrukturen und stehen im engen Austausch mit Angehörigen, Ärzten und Kostenträgern. Dennoch geraten viele Intensivpflegedienste wirtschaftlich unter Druck.
Auffällig ist: Die Ursachen liegen selten in der Pflegequalität. Viel häufiger sind es fehlende Transparenz und falsche Annahmen im Zahlenwerk, die langfristig zur Schieflage führen.

Hoher Umsatz ist nicht gleich wirtschaftliche Stabilität

Ein weit verbreiteter Irrtum besteht darin, hohen Umsatz mit wirtschaftlichem Erfolg gleichzusetzen. Gerade in der Intensivpflege mit ihrem personalintensiven Versorgungsmodell sagt der Umsatz allein wenig über die tatsächliche Wirtschaftlichkeit aus. Entscheidend ist, was nach Abzug aller Kosten tatsächlich übrigbleibt – und ob dieser Überschuss ausreicht, um:

  • Ausfallzeiten zu kompensieren
  • Wachstum zu finanzieren
  • Liquidität zu sichern
  • unternehmerische Risiken abzufedern

Ohne diese Betrachtung entstehen trügerische Sicherheiten.

Fehlende Kennzahlen als strukturelles Risiko

In vielen Intensivpflegediensten fehlen belastbare Kennzahlen oder sie werden nicht regelmäßig ausgewertet. Entscheidungen erfolgen dann aus dem Bauch heraus – ein Risiko in einem Umfeld steigender Kosten und wachsender regulatorischer Anforderungen. In der Beratungspraxis der Pflegestrategen zeigt sich immer wieder, dass wirtschaftliche Probleme in der Intensivpflege selten plötzlich entstehen, sondern das Ergebnis langfristig fehlender Transparenz im Zahlenwerk sind.
Nicht die Pflegequalität entscheidet über die Zukunft eines Intensivpflegedienstes, sondern die Fähigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und zu steuern. Wer seine Zahlen kennt, schafft Stabilität – und damit die Grundlage für gute Pflege.

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Strategische Einblicke in die Intensivpflege aus der Beratungspraxis der Pflegestrategen

Das Team der Pflegestrategen gewährt Ihnen Einblicke aus der Beratungspraxis für die Praxis der Intensivpflegedienste. Die Pflegestrategen GmbH ist eine spezialisierte Unternehmensberatung für ambulante Pflegedienste und außerklinische Intensivpflege.

Es folgen in den nächsten Wochen immer donnerstags sechs Beiträge. Lesen Sie Impulse zum Umgang mit Zahlen, Erfolgsfaktoren, Liquidität, Kostenträger und Unternehmertun.

Fachbeitrage für Leben mit Intensivpflege von Die Pflegestrategen GmbH

Teil 1:

Zwischen Pflege, Verantwortung und Unternehmertum: Die besondere Rolle von Intensivpflegediensten

Intensivpflege ist mehr als ein Beruf. Sie ist Verantwortung für Menschen in besonders vulnerablen Lebenssituationen. Gleichzeitig ist sie ein Unternehmen – mit Mitarbeitenden, Kosten, Risiken und Verpflichtungen. Dieser Spagat prägt den Alltag vieler Intensivpflegedienste.

Wirtschaftlichkeit als Grundlage guter Pflege

Wirtschaftliches Handeln wird im Pflegekontext häufig kritisch betrachtet. Dabei ist wirtschaftliche Stabilität die Voraussetzung dafür, Pflege auf hohem Niveau dauerhaft anbieten zu können.

Stabile Strukturen bedeuten:

  • sichere Arbeitsplätze
  • verlässliche Dienstpläne
  • Investitionen in Qualität
  • Planungssicherheit für alle Beteiligten

Unternehmerische Verantwortung ernst nehmen

Unternehmertum in der Intensivpflege heißt nicht Gewinnmaximierung, sondern Verantwortung zu übernehmen – für Mitarbeitende, Klienten und das eigene Handeln. Dazu gehört:

  • Risiken realistisch einzuschätzen
  • Entscheidungen nicht aufzuschieben
  • Strukturen aktiv zu gestalten

Pflege und Unternehmertum sind keine Gegensätze. Sie ergänzen sich. Wer beides ernst nimmt, schafft die Grundlage für eine stabile, zukunftsfähige Intensivpflege.

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Fit für Kinder „NeuroCareKids“

„NeuroCareKids“ - Kinder und Jugendliche im SRW (ugs. „Wachkoma“) brauchen kompetente Pflegeexperten. Die BaWiG als führende Akademie mit Spezialisierung in der Außerklinischen Intensivpflege bietet seit 2023 den einzigartigen Kurs „Pflegeexperte für Kinder und Jugendliche mit angeborenen oder erworbenen Hirnschäden“ an. Sie schließt damit die Lücke zwischen dem „Pflegeexperten Wachkoma/SRW“ und der pädiatrischen außerklinischen Beatmung. Es ist ein vollständig neu entwickeltes Kursangebot. 

„NeuroCareKids“ - Pflegeexperte für Kinder und Jugendliche

 

Die Weiterbildung setzt den Schwerpunkt in der neurologischpflegerischen Versorgung von betroffenen Kindern und Jugendlichen und geht auch sehr detailliert auf die Versorgung von Kindern im SRW* (* Syndrom reaktionsloser Wachheit oder umgangssprachlich „Wachkoma“ genannt) ein.

 

Dieser Kurs enthält (u.a.) folgende Themen:

  • Kindesentwicklung, Entwicklungsstörungenweb Kinder und Jugendliche Im Wachkoma
  • angeborene und erworbene Hirnschäden
  • SRW* und Remissionsstufen bei Kindern
  • Family Health Nursing
  • Lernkonzepte und Entwicklungsförderung
  • Kommunikationsförderung und Stimulation auf basaler Ebene
  • Positionierungskonzepte
  • Gewalt und herausforderndes Verhalten
  • Epilepsie

Alle weiteren Informationen dazu finden Sie unter neurocarekids-expertenkurs

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Lohnfortzahlung im (erneuten) Krankheitsfall – rechtliche Regelungen

Wie sieht die rechtliche Lage für eine Lohnfortzahlung im (erneuten) Krankheitsfall aus? Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat dazu am 04.12.19 ein Urteil gefällt. In diesem klagte eine Altenpflegerin gegen ihren Chef. Dieser wollte ihr bei der weiteren Krankschreibung aufgrund einer neuen Krankheit keine erneute Lohnfortzahlung im Krankheitsfall leisten.

Der Arbeitnehmer ist rechtlich verpflichtet, zu beweisen, dass er vor Inanspruchnahme der zweiten Krankschreibung bereits von der ersten Krankheit genesen ist. Wir führen Ihnen beispielhaft auf, unter welchen Umständen eine weitere Entgeltfortzahlung besteht und worauf Sie achten sollten.

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Kranke Mitarbeiter sind ein Kostenfaktor

Wenn die Kosten für die kranken Mitarbeiter expodieren, ist es höchste Zeit dem Thema besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Gerade kleinere Intensivpflegedienste trifft es besonders hart, wenn man plötzlich die Dienstpläne nicht mehr füllen kann.

Das Magazin Impulse hat eine gute Übersicht erstellt, womit man den eigenen Kenntnisstand zur Lohnfortzahlung überprüfen kann. Hat wirklich jeder kranke Mitarbeiter einen Anspruch auf Lohnfortzahlung? Kommt darauf an - zum Beispiel darauf, wie oft jemand arbeitsunfähig ist.
Wer hat im Krankheitsfall Anspruch auf Lohnfortzahlung? Lesen Sie mehr unter dem folgenden Link:

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Sie möchten es nun ganz genau wissen? 

Dr. Frank Wetzling aus Mainz ist Fachanwalt für Arbeitsrecht und ein bundesweit gefragter Referent zu dem Thema "Umgang mit kranken Mitarbeitern".
Fragen des Umgangs mit arbeitsunfähigen Mitarbeitern lassen sich häufig nur im Zusammenhang mit konkreten betrieblichen Fallsituationen sachgerecht erörtern und klären.
In der angemessenen Behandlung des kranken Mitarbeiters und in der Aufrechterhaltung der sachlichen, persönlichen Kommunikation mit ihm spiegelt sich meist die Fähigkeit des Vorgesetzten, umsichtig und sozial intelligent zu führen.
Gerne organisiere ich für Sie ein Inhouse-Seminar, bei dem Sie Ihre individuelle Situation klären können. Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 

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