Aktuelle Beiträge:

Der SelbstHilfeVerband – FORUM GEHIRN e.V. lädt ein      Rechtstag Pelimedic verschoben      kreative Personalarbeit       Pflegemanagement im Überblick      Delphin-Netzwerk - ein Netzwerk für Eltern mit besonderen Kindern      Pflegeexperte für neues Wohnprojekt in Hessen gesucht      Pflegeversicherung leicht gemacht      Entlassmanagement in den Kliniken       Lebensqualität für Intensivpatienten in Wohngemeinschaften      Reha-Management ist mehr als Beratung      Entwurf zum GKV-IPReG wurde erneut überarbeitet      Marken in der Pflege      Coronavirus: Vorsichtsmaßnahmen bei Besuchen in Wohngemeinschaften      Barrierefreiheit ganz pragmatisch      Compliance in der AIP      GKV-IPReG (Intensivpflege/Rehabilitation)      Corona und das Arbeitsrecht      Beatmung will gelernt sein      Patientenlotsen – ein Konzept der Zukunft      Entlassmanagement für AIP       Entlassmanagement in den Kliniken entlasten      Facebookgruppe für klinische SozialarbeiterInnen      Webinar zur Beatmungspflege      Portal: Junge Pflege      Wohnprojekt Rödermark      Hilfe im Pflegedschungel – Pflegeberatung, -grad und -versicherung      Update zum RISG      Projekt Leben      Besucherrekord bei LEBE      Carpe Diem e.V. - Hilfe für schwerst- und chronisch kranke Kinder      Lohnfortzahlung im (erneuten) Krankheitsfall – rechtliche Regelungen      Kranke Mitarbeiter sind ein Kostenfaktor       Entlastung für die Seele - ein Ratgeber der BAGSO      Hygiene rettet Leben      LEBE feiert den 7. Geburtstag      OVER-BEAS Projekt - Optimierung der Qualität der Versorgung       Unterstützung für schwerbehinderte Kinder: Philip Julius e.V.      Treppenlifte müssen gut geplant sein      Entlassmanagement zum Nachlesen      Stellungnahme des Medizinischen Dienstes zum Gesetzesentwurfs RISG      #RISG nicht mein Gesetz      Petition zum Gesetzesentwurf "Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz – RISG      Ratgeber für Angehörige      Masern, MDK und Apotheken - das sind die neuen Gesetze      Beratungsstelle für Familien mit Kindern im Wachkoma      Kleidung für besondere Kinder      Kündigung des Pflegevertrages      Pflegezeitgesetz: Pflege von Beatmungspatienten und Arbeitsrecht      Niemand ist alleine krank      Heimbeatmung: kostenloser Ratgeber des ZQP     

Eine Vorsorgevollmacht zur Willensvertretung in Notsituationen

Mithilfe einer Vorsorgevollmacht lässt sich die Willensvertretung in möglichen Notsituationen bereits im Vorfeld rechtlich festhalten. Dabei bevollmächtigt eine Person eine andere, alle oder einige Aufgaben im Falle des Verlustes der eigenen Geschäftsfähigkeit zu erledigen. Der Vollmachtgeber wird dabei vom Bevollmächtigten in seinem Willen vertreten. Ein uneingeschränktes Vertrauen zwischen den beiden Beteiligten ist daher Voraussetzung.

Das Erteilen einer Vorsorgevollmacht birgt diverse Vorteile, kann allerdings auch negative Entwicklungen nach sich ziehen. Der große Vorteil ist, dass in einer Notsituation, wie der krankheitsbedingten Einschränkung der geistigen Fähigkeiten, der Bevollmächtigte schnell reagieren und alle wichtigen Belange klären kann. So erspart man sich aufwendige Betreuungsverfahren beim zuständigen Amtsgericht. Andererseits kann eine Vollmacht auch einen negativen Verlauf nehmen, zum Beispiel wenn die bevollmächtigte Person zu Ungunsten der nicht mehr entscheidungsfähigen Person handelt oder dazu neigt, sich an dessen Vermögen zu bedienen. Das verdeutlicht, warum ein uneingeschränktes Vertrauen für das Erteilen der Vollmacht von elementarem Wert ist.

Entscheiden Sie sich für eine Vorsorgevollmacht, da Ihnen als Angehörige so im Ernstfall das Recht zugestanden wird, im Namen des Vollmachtgebers zu entscheiden beziehungsweise Ihre Vertrauensperson im Notfall in Ihrem Sinne handeln kann. Liegt keine Willensvertretung vor, muss im Notfall beim Amtsgericht eine Vormundschaft eingeholt werden.

Das Formular vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

Auf dem Formular „Vollmacht“ vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz wird in zehn verschiedenen Kategorien festgehalten, in welchen Belangen der Bevollmächtigte den nicht mehr entscheidungsfähigen Vollmachtgeber vertreten darf. Über das Zutreffen der einzelnen Sachverhalte wird jeweils mit einem Ja- oder Nein-Kreuz entschieden. In der Kategorie „Gesundheitssorge/Pflegebedürftigkeit“ wird festgelegt, über welche Angelegenheiten der Gesundheitssorge, ambulanten oder stationären Pflege sowie freiheitsentziehende Unterbringung der Bevollmächtigte entscheiden darf. In den nächsten Schritten hält der Vollmachtgeber fest, ob und inwieweit über Aufenthalts- und Wohnbelange, seine Vertretung vor Behörden, Vermögensvorsorge sowie Post- und Fernmeldeangelegenheiten bestimmt werden darf. In den vier letzten Kategorien geht es zudem um die Vertretung vor Gericht, das Ausstellen einer Untervollmacht, der Betreuungsverfügung und die Geltung der Vollmacht über den Tod hinaus. Unter „weitere Regelungen“ hat der Vollmachtgeber die Möglichkeit weitere persönliche Anliegen aufzuführen.

Das Formular können Sie sich direkt auf der Website des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz herunterladen.

ursula pabsch

Ursula Pabsch

Diplom - Pädagogin (Univ.)
Systemische Beraterin / Familientherapeutin (DGSF)
Systemische Supervisorin / 0rganisationsentwicklerin (DGSF)
Systemische Coachin (DGSF)

Lernen Sie mich näher kennen
ursula-pabsch.de

liste icon km

Firmenverzeichnis

Hier finden Sie ein ausführliches Verzeichnis der registrierten Firmen nach einzelnen Bundesländern sortiert

 

Nach Bundesland sortierte Pflegedienste und Sanitätshäuser

calender freepik

Termine

Ich bin regelmäßig auf Veranstaltungen zu finden und organisiere Kongresse. Besuchen Sie mich an meinem Messestand. Ich freue mich Sie kennenzulernen.

Alle feste Termine zu wichtigen Veranstaltungen und Kongressen

info icon km

Info für Firmen

Werben Sie bei mir mit Ihrem guten Namen & Logo und der direkten Verlinkung auf Ihren Internetauftritt.


 

Auskunft für Unternehmen wie Pflegedienste und Sanitätshäser

Kontakt

Leben mit Intensivpflege
Westenstraße 119
85072 Eichstätt

Tel.: 08421 - 5405
Fax: 08421 - 90 54 37

Web: leben-mit-intensivpflege.de
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Aktuelles
  • #RISG nicht mein Gesetz 2019-09-01 19:23:05

    Sehr geehrter Herr Dr. Brandl, ich wende mich heute an Sie, den einzigen Abgeordneten aus meinem...

  • Aktuelle Urteile 2019-02-11 18:28:05

    Aktuelle Urteile aus Medizin und Pflege bieten Geschäftsführern und leitenden Angestellten...

Diese Website benutzt Cookies. Durch die Nutzung unserer Website, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos