Eine Intensivpflegewohngemeinschaft bietet 4 – 12 Menschen die Möglichkeit, sich jeweils ein Zimmer zu mieten und durch einen Pflegedienst versorgen zu lassen. Prinzipiell ist es möglich, dass jeder Bewohner einen anderen Pflegedienst hat.

Jede Wohngemeinschaft hat ein Patienten-/Angehörigengremium, in dem die gemeinschaftlichen Belange miteinander beschlossen werden. Das Gremium ist ein wichtiges Instrument zur Selbstbestimmung der Patienten.

Jede Wohngemeinschaft wird vom Bauamt und von der Heimaufsicht geprüft.
Eine Wohngemeinschaft erscheint den Nutzern als Minipflegeheim, wird aber sozialrechtlich als häusliche Versorgung gewertet.
Die Kostenklärung erfolgt auf dem gleichen Weg wie bei der häuslichen Versorgung. Die Pflege ist für die Krankenkasse teilweise billiger, es entstehen für den Patienten jedoch zusätzliche Kosten u.a. für Miete.