Die Kosten für die außerklinische Intensivpflege werden zum größten Teil von der Krankenkasse getragen. Die gesetzliche Grundlage steht im SGB V, § 37. Zur Beantragung benötigt man eine Verordnung für häusliche Krankenpflege.

Für die Abrechnung der Grundpflege wird ein Antrag auf Sachleistungen aus der Pflegeversicherung gestellt. In manchen Familien wird die Grundpflege von den Angehörigen übernommen und erhalten das Pflegegeld.

Je nach Vertrag zwischen Pflegedienst und Krankenkasse und Feststellung des Umfangs der Intensivpflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK), können individuelle Zuzahlungen für den Patienten entstehen.

Für die Versorgung in einer Wohngemeinschaft entstehen zusätzlich Miet- und Raumnebenkosten. Weitere individuelle Kosten für z.B. Essen oder Wäsche können entstehen.

Aufgrund der vielen Zuzahlungen bei den Hilfsmitteln und Pflegediensteinsätzen sollte gleich zu Beginn der Versorgung bei der Krankenkasse einen  Antrag auf Zuzahlungsbefreiung wegen chronischer Erkrankung gestellt werden. Das Formular dazu erhält man bei der Krankenkasse:

„Ärztliche Bescheinigung zur Feststellung einer schwerwiegenden chronischen Krankheit i. S. d. § 62 SGB V"