Nach entsprechender Vorbereitung und ausreichenden räumlichen Möglichkeiten ist es möglich, die Patienten zu Hause zu versorgen.

Wenn es die räumliche oder familiäre Situation nicht erlaubt, zu Hause zu pflegen, dann gibt es spezielle kleine Wohngemeinschaften für die außerklinische Intensivpflege.

 

Manche Pflegeheime haben sich auf die Betreuung von Patienten nach einem Schädelhirntrauma mit Beatmungspflicht oder schweren neurologischen Erkrankungen spezialisiert.

Sie sind teilweise als Phase F- Pflegeeinrichtung zertifiziert.

Die Finanzierung erfolgt über die Pflegeversicherung und privater Zuzahlung bzw. Leistungen über den Sozialhilfeträger.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter www.bag-phase-f.de

 

Außerdem gibt es inzwischen auch sogenannte Beatmungspflegezentren, die in Zusammenarbeit mit fachärztlicher Begleitung den Weaningprozess fortsetzen, wenn keine weitere Indikation zur klinischen Behandlung besteht. Sozialrechtlich zählt es als stationäre pflegerische Versorgung.
Hier gibt es besondere Vereinbarungen mit den Krankenkassen. Ziel ist die Entwöhnung von der Beatmungsmaschine und die Klärung der weiteren dauerhaften Versorgung.